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Ärztliche Fortbildungen 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

für das Jahr 2017 darf ich Ihnen privat und beruflich alles Gute und natürlich Gesundheit wünschen.

Für mich war es ein sehr turbulentes Jahr 2016. Wie Sie vermutlich ja schon wissen, haben wir im Januar 2017 die neue psychosomatische Privatklinik ChiemseeWinkel in Seebruck eröffnet, die ich als Chefarzt leite.

Für mich persönlich bietet die Privatklinik die besondere Möglichkeit, meine langjährige Berufserfahrung und Therapiekonzepte in einer ganz besonderen Weise einzubringen und unsere Vision von einer psychosomatischen Klinik als einem Ort, der Heilung ermöglicht und Wachstumsmöglichkeiten für Mitarbeiter bietet, zu realisieren.

Da ich nicht drei Kliniken leiten kann, ergibt sich eine neue Leitungsstruktur:

In der Klinik St. Irmingard übernimmt der bisherige Leiter der Traumastation, Herr Dr. Peter Heinz, als Chefarzt die 18 Betten umfassende Abteilung Psychotraumatologie, die 60 Betten umfassende Abteilung Allgemeine Psychosomatik steht seit Januar 2017 unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Christian Ehrig. Mein langjähriger Ltd. Oberarzt in der Simssee Klinik Bad Endorf, Herr Michael Krüger, ist Chefarzt in der Psychosomatik der Simssee Klinik. Hier erweitern wir derzeit unsere Betten zusätzlich auf 135, unser neues Projekt eines therapieschulen-übergreifenden Settings für Angstpatienten ist bereits umgesetzt. 

Neben der Aufgabe als Chefarzt der Klinik ChiemseeWinkel in Seebruck werde ich mich als strategische Leitung Psychosomatik an allen drei Standorten in Zukunft verstärkt mit Fragen der strategischen Weiterentwicklung, Personalentwicklung sowie weiterhin der Fort- und Weiterbildung befassen. 

Auch in diesem Jahr ist es uns wieder gelungen, prominente Referenten zu praxisrelevanten Themen zu gewinnen. Für mich selbst sind unsere Fortbildungen immer eine schöne Gelegenheit, die Begegnung und den kollegialen Austausch zwischen unseren stationären Behandlerteams und Ihnen als Niedergelassenen zu pflegen. 

Ich würde mich freuen, Sie bald wieder bei uns in der Simssee Klinik Bad Endorf begrüßen zu dürfen und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Ihr Dr. med. Franz Pfitzer

 

Fortbildungsprogramm 2017 als Download-PDF

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EMDR Grundkurs Level I - Referent Dr. Liebermann, EMDR-Institut

EMDR- Grundkurs

Datum:                                  

Freitag,           19.05.2017      15:00 bis 19:00 Uhr 
Samstag,        20.05.2017      09:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag,        21.05.2017      09:00 bis 17:30 Uhr

Praxistag:   
Samstag,        15.07.2017      09:00 bis 18:00 Uhr
Referent:                               Referent: Dr. Liebermann, EMDR-Institut

Veranstaltungsort:  Simssee Klinik, 83093 Bad Endorf, Raum Simssee (Eingang Haus C) 

Klärung Teilnahmevoraussetzungen und Anmeldung nur über EMDR-Institut (infoemdr-institutde)
 

EMDR ist als gut validiertes Verfahren aus der modernen Traumatherapie nicht mehr weg zu denken. Die Anerkennung als wissenschaftlich fundierte Methode zur Behandlung der PTBS erfolgte bereits 2006. Da das Spektrum der Traumafolgestörungen nicht nur die PTBS, sondern auch Ängste, Süchte, Persönlichkeits-störungen umfasst, entwickelt sich auch EMDR dynamisch weiter mit neuen Anwendungsmöglichkeiten, z. B. bei Ängsten, chronischer Depression oder Sucht. Neue Studien zur Anwendung von EMDR bei klinischen Problemfällen, nämlich der chronifizierten Depression sind sehr vielversprechend und, wie ich finde, auch konzeptionell sehr überzeugend.  

Auch in diesem Jahr konnten wir - in Zusammenarbeit mit dem EMDR-Institut in Bergisch-Gladbach - wieder einen von zertifizierten Ausbildungsgrundkurs zu uns an die Simssee Klinik holen.  

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Wie kann Zielentwicklung konstruktiv gelingen und wirklich motivieren – Hypnosystemische Zugänge speziell für „ProblempatientInnen“ und schwierige Arbeitskontexte - Workshop mit Dr. Bartl

Workshop mit Dr. Reinhold Bartl, MEG Insbruck

Datum:
Freitag, 2
8.07.2017      13:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, 29.07.2017      09:30 bis 17:00 Uhr
Referent:                               Dr. Reinhold Bartl
Tagungsbeitrag:                   150,00 Euro
Veranstaltungsort:               Simssee Klinik, 83093 Bad Endorf, Raum Simssee (Eingang Haus C)   

Der Aufbau motivierender therapeutischer Ziele ist wesentliche Voraussetzung für das Gelingen erfolgreicher Therapien. Dies ist aber nicht einfach, da sich bei Patient/Innen, meist längere leidvolle Lebensphasen, viele negative Vorerfahrungen, Erlebnisse von häufigem Scheitern und auch systemische Widersprüche beobachten lassen. Hohe Ansprüche korrelieren hier häufig mit mangelndem Mut und erlebter Inkompetenz in der Umsetzung von Zielvorstellungen.  

Hypnosystemische Konzepte bieten gerade für diese Arbeitskontexte und bei als schwierig erlebten Patientinnen hilfreiche und auch wirksame Kommunikationsstrategien, die dabei helfen, therapeutische Ziele und Vorgehensweisen so zu gestalten, dass die Chancen für eine konstruktive (Weiter-) Entwicklung von Menschen steigen.    

Seminarinhalte:

  • Wie können Therapeut/Innen berichtete Scheiter-Erlebnisse und Frustrationen wertschätzend und zugleich motivierend aufgreifen?
  • Hypnotherapeutische Strategien zum Aufbau von internalen Ziele durch systematische Nutzung imaginativer und körperlicher Wissensquellen

  • Hypnosystemische Methoden und Haltungen für den Aufbau von Mut und Entwicklungsinteressen

  • Aufbau attraktiver Zielen bei Widersprüchen und permanenten Einwänden

  • Methoden der Lösungsorientierung und Utilisation zur Balance von Entwicklungsprozessen und berechtigter Stagnation

  • Balancemodelle für ambivalente Veränderungswünsche

  • Strategien für den Erhalt von Kompetenzerleben bei TherapeutInnen, gerade im Umgang mit „schwierigen“ PatientInnen

Dr. Reinhold Bartl ist klinischer Psychologe, hypnosystemischer Psychotherapeut, Coach und Supervisor. Er leitet das Milton Erickson Institut Innsbruck und arbeitet als niedergelassener Psychotherapeut mit dem Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit Menschen mit Suchtdiagnosen, Burn-Out-Erleben und Erschöpfungsdynamiken sowie als Coach von Führungskräften, (Spitzen)-SportlerInnen und  Menschen mit „Bühnenberufen“ Er ist Autor von Fach-DVD´s und -Artikeln.

 

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Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik, OPD-2 - Kompaktkurs mit Prof. Schauenburg

Kompaktkurs mit Prof. H. Schauenburg

Datum:
Freitag, 01.12.
2017      10:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, 02.12.2017      09:00 bis 17:15 Uhr
Referent:                               Prof. H. Schauenburg, Heidelberg
Tagungsbeitrag:                   150,00 Euro
Veranstaltungsort:               Simssee Klinik, 83093 Bad Endorf, Raum Simssee (Eingang Haus C)

Das Erscheinen der OPD im Jahr 1996 stellte sicherlich einen Meilenstein dar, eine gemeinsame Sprache für psychodynamisch arbeitende Therapeuten zu finden.

Die 2006 erschienene OPD-2 wird ständig weiterentwickelt, aktuell z. B.  für die Bereiche Forensik und Sucht. Die OPD wird zunehmend auch zur Therapiesteuerung und Therapieevaluation genutzt. Bei Begutachtungen, Psychotherapieanträgen für die Krankenkassen, etc, wird die OPD als weitgehend selbstverständlich vorausgesetzt.

Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der OPD sollen v. a. die Konflikt- und Strukturachse anhand von Fallvignetten erarbeitet werden. Im Zentrum des Workshops wird wieder ein ausführliches Live-Interview stehen. Das gemeinsame Besprechen der Interview-Ratings und der regelmäßige Brückenschlag zur klinischen Praxis werden den Workshop sicherlich wieder spannend und lebendig machen.

Prof. Dr. Henning Schauenburg ist Nervenarzt und Psychoanalytiker, er war langjährig leitender Oberarzt der Psychosomatischen Universitätsklinik Göttingen. Seit 2006 ist er stellvertretender ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Heidelberg. Er ist seit Jahren Ausbildungsreferent und Mitglied im Koordinationsrat des Arbeitskreises OPD. Seine Forschungsschwerpunkte sind die klinische Bindungsforschung, Psychotherapie der Depression, Psychokardiologie, Psychotherapie-Ergebnisforschung und Prozessdarstellung in der stationären Psychotherapie, wozu er einen sehr interessanten Fragebogen entwickelt hat. Seit 2006 ist er Mitherausgeber der einzigen Therapieschulen-übergreifenden Fachzeitschrift: „Psychotherapie im Dialog“, 2014 war er Fachvertreter der DGPM und Co-Autor der neu überarbeiteten, für uns Psychotherapeuten klinisch relevanten S3-Leitlinie „Depression“.

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