• Ein Unternehmen der Gesundheitswelt Chiemgau AG

Aufnahmeweg - Klinik für Orthopädische Akut-Medizin

Die Aufnahme zur stationären Akutbehandlung erfolgt immer über eine Einweisung vom behandelnden Arzt!

Voraussetzung hierfür ist die medizinische Notwendigkeit der Krankenhausbehandlung. Beispiel kann eine massive Schmerzsituation mit relativer Immobilität und unzureichender ambulanter Behandlungsmöglichkeit bei akuter Erkrankung sein.

 

Akute Beschwerdebilder

Wir versuchen mit den Mitteln der gezielten Untersuchung und medizinischen Technik die Krankheitsursache zu identifizieren, um mit einem Behandlungsprogramm ohne Operation soweit eine Besserung wieder zu erreichen, dass entweder eine ambulante Weiterbehandlung möglich wird oder aber eine stationäre Anschlussrehabilitation eingeleitet werden kann.

Beispiel der Behandlungsschwerpunkte sind:

  • Bandscheibenvorfälle mit akuter Schmerzsymptomatik
  • Osteoporotische Wirbelkörpereinbrüche
  • Spinalkanalstenosen

Beispiel kann ein ausbleibender Therapieerfolg trotz intensiver ambulanter Behandlungsmaßnahmen mit Gefahr der Chronifizierung sein, Verfügbarkeitsprobleme für ein ambulantes multimodales Therapieangebot, Notwendigkeit der interdisziplinären diagnostischen Abklärung bei komplexem funktionellem somatischen Syndrom mit Chronifizierung der Beschwerden und psychischer Komorbidität bei Angst oder Depression.

 

Chronisch exazerbierte Erkrankungen

Bei exazerbierten chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates, die zu Phasen mit intensivierten Schmerzen und verringerter Belastbarkeit geführt haben und die sich trotz ambulanter Therapien kaum beeinflussen lassen, bietet die stationäre konservative Orthopädie intensivierte Behandlungsmöglichkeiten. Auf Grundlage des Bio-psycho-sozialen Schmerzkonzept erfolgt eine fachübergreifende Diagnostik, um ein Verständnis der zugrundeliegenden Ursachen zu erlangen. Hierbei erfolgt zum einen eine neuroorthopädische und manuelle Funktionsdiagnostik, zum anderen aber auch eine Berücksichtigung psychodynamischer und psychosozialer Faktoren.

Mit dem "Schmerzassessment" lassen sich individuelle Therapieansätze finden. Unser multifaktorielles Behandlungskonzept der "multimodalen Komplexbehandlung" ist eine interdisziplinär abgestimmte und intensivierte Therapie, die sehr häufig zu Besserungen der Schmerzen und der beeinträchtigten Körperfunktionen führt. Sie ist ein spezialisiertes Lösungsangebot bei Kombinationen und Verkettungen unterschiedlicher Einflüsse und erfordert Erfahrung in der Beurteilung und Behandlung.  

Unser Behandlungsteam aus erfahrenen Ärzten, psychologischen Psychotherapeuten sowie Physiotherapeuten und Pflegefachkräften stellt sich dieser Aufgabe.

 

Frührehabilitation

Schwerstverletzte und Mehrfachverletzte werden durch direkte Verlegung aus regionalen und überregionalen Unfallchirurgischen Zentren im TraumaNetzwerk der DGU zu uns verlegt. Neben der Frühmobilisation durch eine intensive Behandlung sowie einem fortgesetzten Wundmanagement steht bei diesen Patienten auch die Erfassung und frühe Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung für unser interdisziplinäres Behandlerteam im Vordergrund.

Ziel ist das Erreichen einer ausreichenden Mobilität und Selbstversorgung für die Weiterbehandlung in der stationären oder ambulanten Rehabilitation.